Zainisjoch – Heilbronner Hütte

Ausgangspunkt ist das Zainisjoch. Dies ist über die Silvretta Hochalpenstraße oder von Galtür aus gut zu erreichen.

Zunächst führt der Weg durch die Moorlandschaft. Bei mehren kurzen Halten ist gut die Paßstraße der Silvretta Hochalpenstaße zu sehen. Auch der Ausblick ins Montafon ist gut. Nach ca einer guten Stunde wird die Verbella Alpe erreicht. Hier ist eine kurze Erfirschung möglich.

Von der Verbella Alpe führ der Pfad zunächst hinauf. Oben angekommen führt der Pfad auf den geschotterten Versorgungsweg. Dabei ist schon von weitem die Heilbronner Hütte zu sehen. Zum Schluss geht es schon fast richtig gemein nochmal häftig den Berg zur Heilbronner Hütte hoch. Bevor die Hütte erreicht wird besteht noch ein toller Ausblick auf eine kleine Seenlandschaft.

Oben angekommen ist die Aussicht einfach genial. Dann im Liegestuhl ausruhen und sich stärken, bevor die Tour wieder Richtung Tal geht.

Bieler Höhe – Wiesbadener Hütte

Über die Silvrette Hochalpenstraße geht der Aufstieg auf etwa 2.000 m Höhe mit dem Auto. Vorbei an Stauseen und diversen Baustellen, die Illwerke bauen da gerade was größeres um, ist die Ankunft auf der Bieler Höhe am Silvretta Stausee. Auto abstellen, es geht zu Fuß mit Rucksack weiter.

Entlang des Silvretta Stausees führt die Route an reißenden Bächen vorbei. Kurz danach erfolgt eine Abzweigung. Es muss die Entscheidung getroffen werden, ob direkt am See weitergewandert wird oder der hochalpine Sommerweg zur Wiesbadener Hütte gewählt wird. Wir haben die Abzweigung leider verpasst, somit gings am normalen Weg weiter.

Am Ende des Sees geht es dann in das Ochsental und der Aufstieg beginnt. Der Schotterweg führt immer weiter und die Sicht geht dann immer wieder auf den mächtigen Piz Buin (3.312 m). Nach ca. 2 1/2 Stunden Wegstrecke erfolgt die Ankunft an der 2.443 m hoch gelegenen Wiesbadener Hütte. Von hier ist die Aussicht zum Piz Buin.

Madrisella-Runde

Start ist in Garschurn die Versettla-Bahn. Zu Beginn bekommt eine eine eindrucksvolle Gondelfahrt zur Bergstation (2.015 m). Von dort aus geht das Wandern dann erst so richtig los.

Hinter der Bergstation beginnt der Aufstieg. Der Pfad führt an Felsvorsprüngen vorbei. Zwischendurch sieht man einige kleine Seen, die noch durch Schmelzwasser gefüllt sind. Das Wasser ist kristallklar, sodass der Boden deutlich erkennbar ist. Einige Schneefelder sind auch noch da.

Nach einigem Hoch und auch wieder etwas runter hat man an einer beschilderten Wegkreuzung zum Madrisella-Spitze (2.466 m) abzubiegen. Wenn das Wetter mitmacht, hat man von dort aus bestimmt eine tolle sicht zum Silvretta und hinunter ins Tal. Wir hatten zwar Sonne, leider blieb uns durch Wolken der Fernblick verwehrt.

Der Pfad führt uns weiter zum Matschunerjoch. Hier gabelt sich der Weg wieder in verschiedene Richtungen. Nach einer kleinen Pause führt uns der Weg wieder runter ins Novatal. Vorbei an Bächen und Alpenrosen, Seen und Murmeltieren gehts bis zur Alp Nova (1.730 m).

Jetzt geht es wieder steil hinauf zur Nova Stoba. Mit der Gondelbahn geht es dann wieder talwärts.